Gewaltfreie Kommunikation oder mehr Freude am Leben

In der Gewaltfreien Kommunikation, die von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde, steht die wertschätzende Beziehung mit den Mitmenschen im Vordergrund. Durch diese Art der Kommunikation entwickelt sich Vertrauen und letztlich mehr Freude am Leben. Rosenberg beschreibt das kommunikationspsychologische Modell mit den Worten:

„Wenn ich a sehe, dann fühle ich b, weil ich c brauche. Deshalb möchte ich jetzt gerne d.“

Ausgehend von der Beobachtung beschreibt der oder die Sagende ihre Gefühle und formuliert anschließend das zugrunde liegende Bedürfnis. In einem letzten Schritt wird ein Wunsch oder eine Bitte formuliert. Dabei wird offen gelassen was der oder die Zuhörende daraus macht. Dies zeigt den wertschätzenden Charakter des Ansatzes.

Ein zentraler und zugleich schwieriger Aspekt dieser Methode ist die Wahrnehmung des Gefühls und des zugrunde liegenden Bedürfnisses. Zugleich verspricht die Methode aber gerade dadurch ein mehr an Leben, denn letztlich liegt in dem Erkennen der Gefühle und zugehörigen Bedürfnisse die Freiheit echten Handelns. Daraus wird ersichtlich, dass sowohl im privaten wie im beruflichen Umfeld neue Handlungsspielräume entstehen.

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